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Logistik

KI, Robotik und resiliente Prozesse prägen die Logistik

Die Novemberausgabe untersucht den Einsatz künstlicher Intelligenz, große Automatisierungsprojekte und die wachsende Bedeutung resilienter Lieferketten.

AI and automation take centre stage in November logistics outlook

Die Novemberausgabe des Logistics Business Magazine richtet den Blick auf Technologien und Strategien, die Logistikbetriebe auf die nächste Entwicklungsstufe bringen sollen. Im Mittelpunkt stehen künstliche Intelligenz, Warehouse Automation und die Frage, wie Unternehmen trotz unsicherer Nachfrage und Störungen leistungsfähig bleiben.

Vom Sendungsstatus zur intelligenten Aktion

Jett McCandless, Gründer von project44 und LSP44, erläutert in einem exklusiven Gespräch den Wandel von reiner Sendungstransparenz hin zu KI-gestützten Entscheidungen. Das Thema ordnet diese Entwicklung als möglichen Umbruch ein, dessen Bedeutung mit der Containerisierung vergleichbar sein könnte.

Wie anspruchsvoll groß angelegte Automatisierung ist, zeigt das Projekt von TGW Logistics für das neue Grocery-Fulfilmentzentrum von Marks & Spencer in Daventry. Die Investition beläuft sich auf 340 Millionen Pfund. Bei der Planung musste berücksichtigt werden, dass künftige Sortimente, Mengen und Prozessanforderungen nur begrenzt vorhersehbar sind.

Automatisierung an den operativen Engpässen

Ein weiterer Beitrag analysiert die Zusammenarbeit von THG Fulfil und Footasylum. Dort kommen 85 Roboter und 96.000 Lagerplätze zum Einsatz. Neben der technischen Umsetzung betrachtet der Bericht die Investition und die gemeldeten Produktivitätssteigerungen. Damit rückt die betriebliche Wirkung der Lösung stärker in den Vordergrund als die reine Gerätezahl.

Auch die Verladung von Trailern wird als möglicher Engpass untersucht. Joloda Hydraroll stellt eine Technologie vor, mit der nicht modifizierte Trailer in weniger als zehn Minuten beladen werden sollen. Für Versandbereiche könnte dies kürzere Wartezeiten ermöglichen, ohne eine speziell angepasste Trailerflotte vorauszusetzen.

Resilienz wird zum Leistungsfaktor

Daniel Carrera, Präsident von UPS für Europa, den Nahen Osten und Afrika, erklärt, weshalb Widerstandsfähigkeit inzwischen ebenso strategisch ist wie Effizienz. Blue Yonder befasst sich mit der Rolle präziserer Emissionsdaten im Frachtverkehr und deren möglichem Einfluss auf tägliche Transportentscheidungen.

Weitere Themen sind autonome mobile Roboter, Arbeitssicherheit im Lager, Softwareintegration, nachhaltige Verpackungen und Innovationen in der Förder- und Handhabungstechnik. Die Ausgabe macht deutlich, dass erfolgreiche Automatisierung ein Zusammenspiel aus Hardware, Daten und anpassungsfähigen Abläufen erfordert.

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