Lagerautomation: Intelligente Entscheidungen schlagen mehr Roboter

Warehouse automation shifts from robots to smarter decisions

Für 3PL-Dienstleister, Handelsunternehmen und E-Commerce-Betreiber wird die Lagersteuerung anspruchsvoller: Serviceversprechen werden enger, Arbeitskräfte fehlen und die Nachfrage schwankt. Dadurch verschiebt sich der Nutzen von Automatisierung. Nicht die Reduzierung von Laufwegen allein zählt, sondern die Fähigkeit, sämtliche Abläufe gemeinsam zu koordinieren.

Autonome mobile Roboter können die Kommissionierleistung steigern. Bleiben Nachschub, Rampenprozesse oder die Bearbeitung von Ausnahmen jedoch getrennt organisiert, wandert der Engpass lediglich an eine andere Stelle.

Warehouse automation shifts from robots to smarter decisions

Eine Softwareebene für den gesamten Ablauf

Chuck AMR nutzt Ocado IQ, um Dringlichkeit, Lagerorte, verfügbare Ressourcen, Auslastung und Verkehrsaufkommen laufend zu bewerten. Aufgaben werden gebündelt, priorisiert und bei veränderten Bedingungen neu verteilt. Die Ocado-IQ-App überträgt diese Logik außerdem auf manuelle und schwer zugängliche Bereiche wie Mezzanine, hohe Regale und Zonen für sperrige Artikel.

Mit Bridge erhalten Führungskräfte Einblick in Kommissionierraten, Warteschlangen, Flottenverfügbarkeit, Staus und Servicelevel. Das System von Ocado Mobile Robot Systems kann je nach Gang unterschiedliche Kommissioniermethoden einsetzen. Bei Sweep arbeitet eine Person eng mit einem Roboter in schmalen Gängen zusammen. Rendezvous platziert mehrere Roboter an kontrollierten Übergabepunkten in stark frequentierten Gängen. Beide Varianten können parallel betrieben werden.

Kapazität gezielt statt dauerhaft auf Spitzenlast

Eine kleiner dimensionierte, besser gesteuerte Flotte verringert Staus, Leerlauf sowie den Bedarf an Lade- und Abstellflächen. Das Kapazitätsmodell sieht Basiseinheiten für den Alltag, flexible Roboter für gewöhnliche Ausschläge und zusätzliche Einheiten für planbare Spitzen wie den Black Friday vor.

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Ocado nennt eine zwei- bis dreifache Produktivität gegenüber manueller Kommissionierung mit Wagen, mögliche Arbeitskostensenkungen von bis zu 50 %, eine Inbetriebnahme innerhalb von 14 Wochen und eine Amortisation nach sechs Monaten. Die Lösung wurde nach Unternehmensangaben bereits an mehr als 120 Standorten eingesetzt.

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