Jungheinrich und Automha entwickeln stufenweisen Weg zur Lagerautomation

Jungheinrich and Automha target phased warehouse automation

Jungheinrich arbeitet künftig strategisch mit dem italienischen Intralogistik- und Automatisierungsspezialisten Automha zusammen. Im Mittelpunkt steht der gemeinsam entwickelte Zweiwege-Palettenshuttle UP-Carrier GTJ für die platzsparende Palettenlagerung.

Die Lösung richtet sich an Unternehmen, die Materialflüsse beschleunigen und Flächen besser nutzen müssen, ihre bestehenden Gebäude jedoch nicht grundlegend umbauen können. Der Shuttle lässt sich in vorhandene Lagerumgebungen integrieren. Zunächst übernehmen weiterhin Flurförderzeuge den Palettentransport; bei steigenden Anforderungen können diese Abläufe schrittweise automatisiert werden.

Jungheinrich and Automha target phased warehouse automation

Bestehende Infrastruktur weiter nutzen

Automha steuert seine Shuttle-Kompetenz bei, während Jungheinrich Systemintegration, Software und Services über den gesamten Lebenszyklus einbringt. Dadurch sollen Regalanlage, Fördertechnik, Steuerung und Betreuung besser aufeinander abgestimmt werden. Für Betreiber kann das die Projektplanung vereinfachen und spätere Erweiterungen erleichtern.

Der Ansatz berücksichtigt vorhandene Lager- und IT-Strukturen. Bei Bedarf lässt sich die Anlage um zusätzliche Automatisierungstechnologien wie Mobile Robots von Jungheinrich ergänzen. Unternehmen können damit Investitionen zeitlich staffeln und den Automatisierungsgrad an die Entwicklung ihres Geschäfts anpassen.

Ergänzung des Shuttle-Portfolios

Jungheinrich ordnet den neuen Shuttle zwischen manueller Unterstützung und vollständig automatisierten Hochleistungs-Palettenlagern ein. Während Vierwege-Shuttles vor allem für vollautomatisierte Anwendungen vorgesehen sind, zielt die Automha-Lösung auf Brownfield-Standorte und erste Automatisierungsschritte. Die Entwicklung von der Idee bis zur Marktreife dauerte neun Monate. Eingesetzt wird das System bereits in mehr als 200 Projekten in über 25 Ländern.

Dr. Tobias Harzer, Chief Automation Officer bei Jungheinrich, betont, dass nicht jedes Unternehmen mit einem vollautomatischen Lager beginnen könne. Gianni Togni, Vice President Sales and Marketing bei Automha, sieht in der Kooperation die Verbindung spezialisierter Shuttle-Technik mit internationaler Integrationskompetenz. Das Angebot soll Kunden von der Modernisierung bestehender Anlagen bis zum integrierten Materialflusssystem begleiten.

Weitere Informationen bieten Jungheinrich und Automha.

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