Mainova konsolidiert Ersatzteile in neuem Rechenzentrum

Mit dem Bau eines neuen Regionallagers im Osten Frankfurts konsolidiert der deutsche Versorgungsanbieter Mainova AG seine zuvor dezentralisierte Ersatzteillogistik an einem einzigen Standort. Das Ziel ist, die Verfügbarkeit von Ersatzteilen für die technische Infrastruktur zu erhöhen und gleichzeitig die Logistikprozesse zu vereinfachen.

Jungheinrich setzt ein neues Regionallager Ost für Mainova in Frankfurt am Main um, um Ersatzteile für die technische Infrastruktur des Unternehmens zu liefern. Das zentrale Element der neuen Lagerlösung für den Energieversorger – der mehr als eine Million Menschen mit Strom, Gas, Wärme und Wasser versorgt – ist ein Schmalganglager mit rund 6.200 Palettenstellplätzen und einer Rackhöhe von bis zu 17,1 Metern. Zwei Jungheinrich EKX 516 Trilateral-Gabelstapler werden für Einlagerungs- und Auslagerungsprozesse eingesetzt, was einen wirtschaftlichen Betrieb auch bei großen Hubhöhen dank hoher Positionierungsgenauigkeit und energieeffizienter Antriebstechnik ermöglicht.

Das Palettenlager wird durch ein Kleinteilelager mit einer Lagerhöhe von 7,5 Metern ergänzt. Insgesamt sorgen elf Jungheinrich Vertikalfördermodule für eine kompakte Kommissionierung nach dem Goods-to-Person-Prinzip und kurze Zugriffszeiten – ein entscheidender Faktor für die schnelle Bereitstellung von Ersatzteilen bei Bedarf, auch bei hoher Artikelvielfalt.

Zusätzlich integriert Mainova ein Großganglager in den neuen Hallenkomplex. Die Handling-Operationen werden von einem EFG 425k Elektromotor-Gabelstapler mit vier Rädern durchgeführt. In dem zehn Meter hohen Hallenabschnitt ist auch Doppel-Tiefregal installiert und wird vom EFG mit teleskopischen Gabeln betrieben.
Reibrack für die Lagerung langer Güter wird sowohl im neuen Gebäude als auch in einer benachbarten bestehenden Halle installiert. Während das Reibrack im neuen Gebäude ebenfalls vom EFG 425k bedient wird, liefert Jungheinrich als Generalunternehmer ein Spezialfahrzeug von Hubtex für die Handhabung der Reibracks in der bestehenden Halle und integriert diesen Bereich nahtlos in das Gesamtkonzept.

In der neuen Halle wird außerdem ein separater Gefahrstofflagerbereich mit manuell betriebenen Regalen eingerichtet, in dem Materialien wie Öle und Farben gelagert werden. Insgesamt werden drei neu verbundene Hallenabschnitte mit Höhen von 25, 10 und 5 Metern sowie eine zusätzliche bestehende Halle mit Lagertechnik ausgestattet. Die Hallenabschnitte sind so konzipiert, dass ein kontinuierlicher Materialfluss ohne bauliche Unterbrechungen gewährleistet ist.

„Mit dem neuen Regionallager erhöhen wir die Effizienz und Versorgungssicherheit unserer Ersatzteillogistik erheblich, während wir die vorhandene Immobilie optimal nutzen“, sagt Leonid Feldman, Projektleiter und Bauingenieur/Architekt bei Mainova AG.

„Die Lösung von Jungheinrich bildet unsere sehr unterschiedlichen Lageranforderungen – von Kleinteilen bis zu langen Gütern – in einem einzigen integrierten System ab und schafft die Grundlage für schnelle und zuverlässige Prozesse“, ergänzt Sascha Kaden, Leiter Lagerverwaltung und zukünftiger Nutzer der Anlage.

Der Auftrag wurde nach einem europaweiten Ausschreibungsverfahren vergeben, bei dem Jungheinrich auf Grundlage objektiver Vergabekriterien als bester Bieter hervorging, was auf die erfolgreiche Zusammenarbeit der letzten Jahre zwischen den beiden Unternehmen aufbaut. Jungheinrich hatte bereits im Jahr 2022 zwei kleinere Lagerprojekte für Mainova umgesetzt und damit seine Expertise als Systemanbieter unter Beweis gestellt. Das neue Regionallager soll im März 2027 in Betrieb genommen werden.

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