Entwicklung der Lieferkette von Barilla Pasta

Wenn Sie jemals durch die Pasta-Abteilung Ihres örtlichen Supermarkts gegangen sind, haben Sie wahrscheinlich Barilla entdeckt, den weltweit größten Pasta-Hersteller. Bekannt für seine Premium-Qualität an Pasta, Saucen und italienischen Kochprodukten, hat Barilla seit seiner Gründung in Parma, Italien, im Jahr 1877, einen internationalen Ruf für Exzellenz aufgebaut.

Nach der Neustrukturierung seiner Logistikprozesse im Zuge seines exponentiellen Wachstums musste Barilla eine zentrale technologische Lösung finden, die seine bestehenden Systeme integrieren und die Kommunikation zwischen dem Ökosystem, den Spediteuren und den Händlern langfristig erleichtern kann.

Pasta-möglichkeiten mit Barilla vorantreiben

Jedes Jahr transportiert das Unternehmen etwa 600.000 Tonnen Produkte, von denen die Hälfte auf Straße befördert wird, in mehr als 100 Länder. Mit rund 110.000 Voll-Ladungstransporten jährlich sind Barillas internationale Logistikoperationen auf eine hochkomplexe und dynamische Infrastruktur angewiesen. Im Jahr 2014, im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung zur Unterstützung seiner globalen Expansion, erkannte Barilla die Notwendigkeit, sein Logistik-Framework zu verbessern, insbesondere den Prozess der Zuweisung von Ladungen an Spediteure. Das Unternehmen suchte nach fortschrittlichen Lösungen, um seine Transportabläufe agiler, effizienter und nahtlos in bestehende IT-Systeme integriert zu machen.

Barilla stand vor mehreren bedeutenden Herausforderungen:

• Verwaltung der Liefermengen in einer großen und vielfältigen internationalen Landschaft.
• Abhängigkeit von manuellen Prozessen bei der Zuweisung von Sendungen, die zeitaufwendig, fehleranfällig und kostspielig waren.
• Koordination einer Vielzahl von Spediteuren und Routen, was die expansive globale Präsenz des Unternehmens widerspiegelt.
• Eingeschränkte Fähigkeit, schnell auf Verfügbarkeitsprobleme bei Spediteuren zu reagieren, was den Service und die Planung stört.

Rigatoni on the Road: Logistik richtig gemacht

Um die wachsende Komplexität seiner globalen Logistikoperationen zu bewältigen, ging Barilla eine Partnerschaft mit Transporeon ein, einer modularen, neutralen und kollaborativen globalen Transportmanagement-Plattform. Als digitale Brücke zwischen Barilla, seinen Spediteuren und Distributoren integriert die Plattform nahtlos mit bestehenden IT-Systemen und bringt mehr Transparenz, Automatisierung und Kontrolle in die gesamte Lieferkette.

Die Partnerschaft hat bedeutende Effizienzsteigerungen in Schlüsselbereichen des Transport- und Lagerverwaltungs von Barilla gebracht, wie zum Beispiel:

• 20 % Reduktion der Wartezeiten: Die frühzeitige Einführung des Time Slot Management-Tools von Transporeon hat geholfen, Lade- und Entladevorgänge zu optimieren, indem die Dockplanung verbessert wurde, was einen reibungsloseren Ablauf zwischen Lagern und Verteilzentren gewährleistet.
• Automatisierte Transportzuweisung: Mit der Transportzuweisungslösung hat Barilla manuelle Versandzuweisungen eliminiert. Routen werden jetzt automatisch basierend auf Faktoren wie geografischer Abdeckung, Eignung des Spediteurs und Liefergarantien zugewiesen, was die Genauigkeit verbessert und wertvolle Zeit spart.
• Reaktionsfähigkeit in Echtzeit bei Störungen: Das Rate-Management-Tool ermöglicht es Barilla, sofort auf unvorhergesehene Ereignisse zu reagieren, indem automatisch alternative Spediteure identifiziert werden. Diese flexible Lösung deckt alle globalen Sendungen von Barilla ab und hält eine Zuweisungsgenauigkeit von über 95 % in einem großen Netzwerk von Routen und Partnern aufrecht.
• Intelligente zentrale Steuerung: Alle Logistikdaten werden im Kontrollzentrum von Barilla zentralisiert, wo Routen mit zwei automatisierten Modi zugewiesen werden: No Touch Order für vorverträge Sendungen und Best Carrier für Ad-hoc-Bedürfnisse.

Von Penne zu Präzision

Das Ergebnis? Eine agilere, widerstandsfähigere und digital vernetzte Lieferkette. Heute werden die Lösungen von Transporeon in allen italienischen Einrichtungen von Barilla und in den meisten europäischen Fabriken eingesetzt. Nach einem Jahrzehnt der Zusammenarbeit bleibt diese skalierbare digitale Partnerschaft ein wichtiger Treiber für das internationale Wachstum und die Innovation von Barilla.

Gianluigi Mason, Logistikdirektor Italien bei Barilla, sagte: „Um unser umfangreiches nationales und internationales Netzwerk zu unterstützen, ist die Einführung innovativer Lösungen wie die von Transporeon unerlässlich, um unsere Logistikvolumina, die jährlich 600.000 Tonnen übersteigen, effektiv zu verwalten. In einer zunehmend vernetzten Welt ist die Digitalisierung und die Modernisierung der Lieferkette entscheidend, um unsere Führungsposition in der globalen Lebensmittelindustrie zu sichern. Dieses Engagement erstreckt sich auch auf die Förderung des intermodalen Transports im Rahmen unserer umfassenderen Nachhaltigkeitsziele.“

Andrea Chiaravalli, Account Manager bei Transporeon, schloss ab: „Die Fähigkeit, jeden Aspekt des Transportprozesses individuell anzupassen, ist ein zentraler Wert, den wir unseren Partnern bieten. Unser Team hat eng mit Barilla zusammengearbeitet und arbeitet weiterhin eng mit ihnen zusammen, um eine maßgeschneiderte Lösung zu entwickeln, die sicherstellt, dass die richtige Transportkapazität jeden Tag verfügbar ist. Dies wird durch eine präzise und intelligente Abstimmung von Routen und Spediteuren erreicht, die vollständig auf die operativen Bedürfnisse von Barilla abgestimmt ist. Wir freuen uns darauf, sie auch in Zukunft weiterhin zu unterstützen!“

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