Daten und intelligente Planung senken Emissionen im Güterverkehr
Transportunternehmen sollen ihre Emissionen reduzieren und gleichzeitig Lieferqualität, Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit sichern. Eine aktuelle Expertenrunde befasste sich deshalb mit den praktischen Hebeln, die im täglichen Güterverkehr ansetzen.
Teilnehmer waren Mat Jobson von Europa, Tyler Chaffo von Blue Yonder und Chris Ashley von der RHA. Moderiert wurde die Diskussion von Peter MacLeod, Redakteur bei Logistics Business. Im Mittelpunkt standen sowohl die Herausforderungen der Nachhaltigkeit als auch die Rolle digitaler Werkzeuge.
Emissionsquellen sichtbar machen
Für eine wirksame Reduktion müssen Unternehmen zunächst erkennen, wo in ihren Transportabläufen vermeidbare Emissionen entstehen. Dazu gehören unnötige Kilometer, ineffiziente Routen, unzureichende Auslastung und operative Entscheidungen mit zu geringer Datengrundlage.
Digitale Systeme für Planung und Routenoptimierung können helfen, Leer- und Umwege zu verringern. Eine bessere Abstimmung der verfügbaren Kapazitäten unterstützt zugleich einen stabilen Kundenservice. Entscheidend ist, dass Technologie in die operative Steuerung eingebunden wird und nicht als isolierte Berichtslösung arbeitet.
ESG-Berichte brauchen belastbare Daten
Die wachsenden Anforderungen an die ESG-Berichterstattung erhöhen den Bedarf an konsistenten Informationen. Emissionsdaten sollten nicht nur für externe Nachweise gesammelt werden, sondern auch Entscheidungen zu Touren, Zeitplänen und Ressourcen unterstützen.
Für Industrieunternehmen entsteht daraus eine doppelte Aufgabe: Sie müssen Umweltleistungen transparent machen und die Erkenntnisse in produktivere Abläufe übersetzen. Die On-Demand-Diskussion zeigt, wie eine Verbindung von Datenqualität, smarter Planung und betrieblicher Effizienz gelingen kann.





