CEVA baut Automatisierung nach FedEx-Übernahme aus

CMA CGM expands North American logistics technology base

Die CMA CGM Group hat die Übernahme von FedEx Supply Chain für einen Unternehmenswert von 1,4 Milliarden US-Dollar abgeschlossen. Für CEVA Logistics bedeutet der Schritt einen erheblichen Ausbau des Kontraktlogistikgeschäfts in Nordamerika: Hinzu kommen rund 34 Millionen Quadratfuß Lagerfläche und nahezu 10.000 Beschäftigte.

Das zusammengeführte Geschäft betreibt etwa 150 Lagerstandorte. Insgesamt verfügt CEVA in den USA und Kanada nun über mehr als 240 Standorte und rund 20.000 Mitarbeitende. Die nordamerikanische Logistikfläche von CEVA hat sich nach Angaben von CMA CGM verdreifacht.

Digitale Fähigkeiten und Robotik

Die Übernahme erweitert nicht nur die physische Infrastruktur. CMA CGM verweist auf komplementäre digitale und operative Kompetenzen beider Unternehmen. Sie sollen den Einsatz von Automatisierung und Robotik im nordamerikanischen Netzwerk beschleunigen.

Für Industrieunternehmen entsteht damit eine größere Grundlage für Distribution, Auftragsabwicklung und Bestandssteuerung. Gleichzeitig vertieft CEVA seine Branchenkompetenz in den Bereichen Gesundheitswesen, Technologie, Konsumgüter und Einzelhandel. In diesen Segmenten sind transparente Prozesse, zuverlässige Bestände und die koordinierte Steuerung komplexer Lieferketten besonders relevant.

Die Transaktion unterstützt den Ansatz von CMA CGM, Seeverkehr, Terminals, Landtransporte, Lagerhaltung und logistische Mehrwertdienste miteinander zu verbinden. Kunden sollen dadurch Lösungen erhalten, die internationale Transporte und regionale Fulfilment-Prozesse stärker zusammenführen.

Neue Vereinbarungen mit FedEx

Parallel haben FedEx und die CMA CGM Group mehrjährige Vereinbarungen für See- und Luftfracht geschlossen. CMA CGM wird für FedEx bevorzugter, aber nicht exklusiver Anbieter von Seetransport- und Carrier-Leistungen.

Darüber hinaus ist eine Zusammenarbeit bei Luftfrachtkapazitäten auf wichtigen Routen geplant, darunter die Verbindung Asien–Europa. Sie soll die Auslastung der Flugzeuge verbessern und mehr Flexibilität auf Langstrecken schaffen.

Mit dem Abschluss bekräftigt CMA CGM zudem sein seit mehr als 25 Jahren bestehendes Engagement in den Vereinigten Staaten. Für industrielle Verlader steht vor allem ein deutlich größeres und stärker automatisierbares Logistiknetz zur Verfügung.

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