Ann Summers erweitert Lieferung an InPost-Paketstationen

InPost extends locker delivery to Ann Summers customers

Der britische Händler Ann Summers ergänzt seinen Checkout um die Lieferung an InPost-Paketstationen. Käufer wählen den gewünschten Standort aus, erhalten die Bestellung innerhalb von 48 Stunden und holen sie zu einem passenden Zeitpunkt ab.

Damit entsteht eine Alternative zur Zustellung an die Haustür. Sie kann für Menschen in Wohngemeinschaften, Studierende in Wohnheimen und Personen im gemeinsamen Haushalt ebenso relevant sein wie für den Versand eines Geschenks oder für Kunden, die ihre Bestellung grundsätzlich selbst abholen möchten.

Mehr Steuerung im letzten Zustellabschnitt

Die Lösung greift auf ein Netzwerk von mehr als 16.000 InPost-Stationen zurück. Auch Retouren können darüber abgewickelt werden. Für Kunden entfällt dadurch die Notwendigkeit, eine Abholung an der eigenen Wohnadresse zu organisieren.

Aus betrieblicher Sicht erweitern Paketstationen den Spielraum im E-Commerce. Sendungen werden an festgelegten Standorten gebündelt, während die digitale Auswahl beim Bestellabschluss den Empfänger stärker in die Zustellentscheidung einbindet. Händler können damit unterschiedliche Tagesabläufe und Anforderungen an die letzte Meile besser berücksichtigen.

Laut einer Untersuchung von InPost empfinden fast 60 % der Briten die Zustellung als belastend. Die Befragten verbringen demnach durchschnittlich 3,2 Stunden pro Monat damit, zu Hause auf Lieferungen zu warten. Eine Abholung an einer Station ersetzt dieses feste Zeitfenster durch einen selbst gewählten Abholort.

Out-of-Home-Zustellung wird Teil des Einkaufserlebnisses

Die Kooperation bringt dieses Modell in eine Produktkategorie, in der Diskretion und Kontrolle über die Übergabe besonders relevant sein können. Ann Summers ist seit mehr als 50 Jahren im britischen Einzelhandel aktiv. Die Profile von Ann Summers und InPost zeigen die unterschiedlichen Rollen der Partner.

Jon Nicholson, Chief Commercial Officer von InPost UK, erklärte, Lieferoptionen müssten zum gesamten Einkaufserlebnis gehören. Maria Hollins, CEO von Ann Summers, bezeichnete die Paketstation als zusätzliche, flexible Wahlmöglichkeit.

Die Einführung ersetzt die Haustürzustellung nicht. Sie ergänzt sie um eine digital unterstützte Variante, die den Empfang stärker an den Alltag der Kunden und an die operativen Anforderungen des Onlinehandels anpasst.

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